DFB-STIFTUNG SEPP HERBERGER | 2022
Stiftungszwecke und -ziele



FÜR DEN FUSSBALL.
FÜR DIE MENSCHEN.

Die Geschichte der ältesten deutschen Fußballstiftung beginnt am 28. März 1977 in Mannheim.

Beim damaligen Festakt zum 80. Geburtstag von Sepp Herberger wurde die Errichtung der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes bekannt gegeben. Der DFB ehrte damit das Lebenswerk des Mannes, der von 1936 bis 1964 die Geschicke der Fußball-Nationalmannschaft bestimmte, mit dem „Wunder von Bern“ in die Fußballgeschichte einging und die Entwicklung des Fußballsports in Deutschland im 20. Jahrhundert ganz maßgeblich mitgeprägt hat.

Die kinderlosen Eheleute Sepp und Eva Herberger erklärten die Stiftung zu ihrer alleinigen Erbin. Besonders bedeutungsvoll ist dabei bis heute der umfangreiche schriftliche Nachlass „des Chefs“.

Neben Geld- und Sachwerten gingen in der Stiftung vor allem aber auch Themen auf, die Sepp Herberger und seiner Frau zeitlebens wichtig waren. Dazu zählt bis heute das Engagement für straffällige Menschen, das Herberger bereits 1970 mit einem Besuch in der Justizvollzugsanstalt Bruchsal begann. Ebenso die Hilfe für schuldlos in Not geratene Fußballerinnen und Fußballer. Hierfür wird das private Finanzvermögen eingesetzt.

Neben diesen beiden Bereichen zählen das Engagement für Schulen und Fußballvereine, das unter anderem mit den Sepp-Herberger-Tagen und den Sepp-Herberger-Awards gelebt wird, und vor allem die Aktivitäten im Handicap-Fußball zu den Aufgaben der Stiftung. Mit der Inklusionsinitiative, der Deutschen Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen, den Fußball-Inklusionstagen, der Blindenfußball-Bundesliga sowie den FußballFREUNDE-Cups und dem Glaub an dich-Cup zeigt die Stiftung, dass Menschen mit Behinderung nicht am Rande stehen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes mitten auf dem Platz.